über uns

 

 

Wir wünschen Allen viel Erfolg und wunderschöne Stunden am Wasser !

 

Im Reich der Karpfen

 

"Im Karpfenangeln ganz allein bündelt sich die komplette Philosophie und Ethik

(Dr. Ernest Sexe, Frankreich 1937)

                                                             

...über uns ...   

 

Die „carp-fishing-group Oberlausitz“ fand sich im Frühjahr 2001 zusammen. Der Grund hierfür war hauptsächlich der, dass das Hobby Karpfenangeln in unserer Gegend noch relativ unbekannt war bzw. falsch interpretiert wurde/wird! 

Unsere Gruppe versteht sich nicht als streng geführter Verein, sondern als eine lockere Gemeinschaft, die unsere Sache auch anderen Anglern und Nichtanglern näher bringen möchte und die Einstellung zu 

„catch & release“  

als ganz wichtigen Punkt ansieht. 

Dieses Grundanliegen der Karpfenangler wird leider hin und wieder durch Karpfenangler-Nachahmer vernachlässigt, ja sogar in Frage gestellt. Mehr hierzu ersparen wir uns jetzt...

Wir angeln alle mehr oder weniger seit Mitte der siebziger Jahre; intensiv auf Karpfen seit Mitte der Neunziger. Wir sind der Meinung, dass der Zusammenschluss zu einer solchen Gruppe keine Modeerscheinung sein sollte, sondern ein Mittel, um unsere Einstellung zu unserem Hobby und zur Natur darzulegen und auch kund zu tun. Wer kennt sie mittlerweile nicht, einige der sogenannten Naturschützer, die soviel Natur schützen wollen und nicht bemerken, dass sie diese damit oft noch mehr zerstören. Denn auch die Kreatur Mensch, der Angler gehört dazu! Kurz und knapp gesagt, Naturschutz ja, aber nicht unter Ausschluss des sich ordentlich verhaltenden Anglers!

Ja und dafür wollen wir eintreten! 

Wir würden uns freuen, wenn sich der eine oder andere carp-freak mit uns in Verbindung setzt, um vielleicht ein paar Erfahrungen bezüglich unseres Hobbys auszutauschen.

Die folgenden Seiten sind nicht so spektakulär, nicht so professionell wie vielleicht andere, aber sie spiegeln unser – und sicher auch euer – Grundanliegen wieder;

 die

  Verbindung zur Natur und die schonende Behandlung unserer dicken Flossenfreunde!

Wir werden uns bemühen diese HP so aktuell wie möglich zu halten.

 

 

Seit dem 28.03.2002 ist unsere Homepage nun im Netz und wir möchten uns an dieser Stelle ganz herzlich bei Allen bedanken, die sich hier eingeklickt haben! Zum größten Teil sind es natürlich die carp-hunter die diese Seiten näher betrachten, aber auch andere Angler und Nichtangler konnten wir hier begrüßen. Auch mit den Gästebucheinträgen können wir recht zufrieden sein. Besonders freuen wir uns, wenn der Eine oder Andere hier sagt, dass sich diese Seite ein klein wenig von anderen unterscheidet. Das heißt nicht, dass "anders sein" besser oder schlechter  ist, nein, es soll genau so gesehen werden, wie beim Fischen - "anders sein" kann manchmal viele Überraschungen bringen!

 

Im Frühjahr 2011 beging  unsere Interessengemeinschaft, die 

carp-fishing-group-Oberlausitz

ihren 10. Geburtstag. In dieser Zeit haben wir, mehr oder weniger, auch die Schattenseiten, oder sagen wir besser die "Unkenntnisseiten" einiger Nichtangler, aber auch Angler, kennen gelernt. Trotzdem muss man sagen, dass immer mehr Angler zu der Einsicht kommen, die wirklich großen Fische am Leben zu lassen. Dadurch werden unsere Gewässer doch viel attraktiver bleiben und vor allem steigt doch so deren Wert. Ein leer gefischter See wäre früher oder später die Folge. Leider ist es derzeit in unserem Land wirklich teilweise schlimm, was manche Gesetze betrifft. Dazu hier ein Beispiel - ein Abdruck aus der 

Carp-Connect (Ausgabe 14 /  März 2003) :

Hier heißt es u.a.; 

"Das gezielte Angeln auf kapitale Fische , mit dem ausschließlichen Ziel, Maße und Masse zu dokumentieren und sie anschließend in das Gewässer zurückzusetzen, widerspricht " - und jetzt kommt der Hammer - " der guten fachlichen Praxis in der Fischerei und ist daher nicht statthaft" !

Die Entscheidungen des LAV Brandenburg, welche sich in der Gewässerordnung 2004 wiederspiegeln, sind ein trauriges Beispiel dafür, wie Funktionäre, sicher nicht im Namen der Massen, entschieden haben! Und auch in MVP macht der VDSF seit kurzem solch ähnlichen  Mist!

Nun muss man sich wirklich fragen, was die Worte " der guten fachlichen Praxis in der Fischerei..." bedeuten sollen!? Hätte man nicht auch sagen können " Wir wollen mit Neuheiten, modernem Fischen, echtem, wissenschaftlich-angeltechnisch betrachtetem Naturschutz / Fischschutz nichts zu tun haben? Sind die Funktionäre alle überaltert bzw. blind und taub?  Sind sie neidisch darauf, dass andere Angler regelmäßig  Kapitale  fangen?                                      Noch dazu, weil diese viel Zeit und Geld opfern und somit auch der Wirtschaft helfen?

Ganz davon abgesehen, dass auch die Karpfenangler oder andere Speciman- Hunter in erster Linie ihre Erholung in der Natur suchen!

Oder gibt es noch andere Gründe???

Ja da ist noch das Tierschutzgesetz! Man muss einen "vernünftigen Grund" haben um angeln zu gehen, der Erholungswert reicht offenbar nicht. Also werden wir unsere großen Fische zufällig zwischen den kleinen fangen - die wir auch mal mitnehmen (vernünftiger Grund) und die grossen können wir ja eh nicht verwerten, deshalb setzen wir sie schonenst zurück...! Oder wir gehen gar nicht auf Karpfen, nein auch andere Fische fressen Boilies, Partikel etc. Wenn nun grad zufällig der große Karpfen beisst - na ja, kann ich nicht verwerten, also setze ich ihn zurück und helfe so noch dem Gewässergleichgewicht! Ein Foto mach ich natürlich von dem Fisch, dass kann mir keiner verbieten; ich war ja nicht ausschließlich drauf aus, große Fische zu fangen und abzulichten, aber wenn kein kleiner beisst...!

Der Hauptgrund ist doch für uns Speciman-Hunter nicht das Fotografieren der Fische, sonder der o.g. Grund - der Erhalt wertvoller Gewässer und nicht das "Muss-Abschlachten"!!!

Geht wir in Deutschland auch in Sachen Angeln an Europa blind vorbei???? Denken "die Grössen" wirklich noch immer, die Angler sind ein kleines, dummes Völkchen? Ja sicher, auch die gibt es unter uns, wie überall und auf jeder Ebene, aber auch die "ganz Großen" sind unter uns...!

Mancher Funktionär sollte sich einmal aus seinem alten Klappstuhl befreien und eine Reise an einen englischen Pool machen, oder nach Frankreich fahren oder nach Schweden zu den Hechtanglern oder in die USA ....u.s.w.

Es ist doch nicht mehr so, dass man sich in hoch entwickelten Industrieländern vom Fisch ernähren muss!!!

(oder doch - "vernünftiger Grund" - Tierschutzgesetz...!?)

Wer seinen Schuppenträger mitnehmen will, der soll es tun, aber bitte in Maßen, aber einen Angler gesetzlich zu verpflichten eine Kreatur zu töten -  das kann keiner nachvollziehen, zumal die heutzutage angewandten Methoden SEHR fischschonend sind! Aber mit Sicherheit haben o.g. Funktionäre z.B. noch nie etwas von einem safety-rig oder gar von Desinfektionsmittel für Fische, einer Abhakmatte u.ä. gehört!!!

Genug der Worte, zum Glück gibt es auch in Deutschland immer mehr Widerstand und gute Leute, die auch versuchen die ganze Sache wissenschaftlich zu untermauern. So z.B. Dr. Robert Arlinghaus vom Leibnitz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei. Hierzu kann man in den Angelzeitschriften nachschlagen! 

Ach ja - noch etwas: 

Die richtigen Karpfenangler (es gibt leider sehr viele Nachahmer)  sind mit Sicherheit keine Leute, die ihren Müll, wie manch Andere, zurück lassen!!!

 

 

(Maisdosen, Bierflaschen, Tüten -  Beispiel vom Juli 2005 an einem See in Ostsachsen;

die leeren Maisdosen sagen wohl alles - mit Sicherheit keine Speciman-Hunter!)

Nur der ist ein guter Fischer,

den die Natur kaum bemerkt hat,

wenn er seinen Angelplatz verlässt.

Nutze die Natur, aber benutze sie nicht!

Danke für das Lesen dieser Zeilen und helft mit, dass sich Deutschland in Sachen Angeln nicht weiter ausgrenzt! 

 

 

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Einige Gedanken zu "catch & release"  : 

Catch and release - uns Karpfenanglern brauche ich das wohl nicht zu erläutern, denn es ist unser wichtigstes Grundanliegen. Nun möchten wir aber auch, dass die anderen Angler verstehen, was wir damit eigentlich bezwecken - und das ist bei Weitem noch lange nicht allen bekannt! Viele denken, dass wir nur fischen gehen, um DEN großen Fisch zu fangen; aber ist es nicht viel mehr so, dass wir in der Hauptsache angeln gehen, um mehr oder weniger regelmäßig gute Fische zu landen?! Dazu kommt  das ganze Rundherum  - also die Natur mit all ihren Schönheiten, dies ist mindestens genauso wichtig und von unbeschreiblichem Erholungswert! Dies seht ihr sicherlich auch an unseren Natur-Galerien.

                                               Catch & release - fangen und zurücksetzen - warum? 

Wir möchten, dass die wirklich großen Karpfen als Garant für attraktive Gewässer erhalten bleiben. Auch wenn in unseren Breiten eine regelmäßige Vermehrung dieser Fischart selten ist, selbst wenn der Karpfen ablaicht, dann können doch hin und wieder einmal ein paar natürliche Nachkommen abwachsen.  Wir denken, keiner der richtigen Carp-Hunter hat etwas dagegen, wenn der "Otto-Normalverbraucher bzw. -angler" seine gefangenen Karpfen mit nach Hause nimmt - aber; ein Karpfen, von  70 cm und mehr z.B., ist nun mal kein Gaumenschmaus! Es gibt massenweise Gewässer, in denen die sogenannten. "Pfannenkarpfen" schwimmen, warum dann einen Leichfisch töten?! Dazu kommt leider, dass es noch immer Leute gibt, die halt nicht nur den einen oder die zwei Karpfen mit nach Hause nehmen, sondern sich die Kühltruhen voll stopfen, obwohl ihnen der Fisch eigentlich schon zum Halse raus hängt. Wir behaupten das nicht, weil es schon hier und da ähnlich beschrieben wurde, sondern weil wir es selbst erfahren und solche "Angler" kennen, aber nicht schätzen gelernt haben!

Wie gesagt - niemand wird einem "Nichtkarpfenangler" seinen Fang absprechen wollen (schließlich sind wir alle Angler!) aber so mancher sollte sich doch überlegen, ob er an einem schönen Foto nicht viel länger zehren kann als an einem tranigen Großkarpfen! Mal ganz davon abgesehen, dass doch so ein Drill eines großen Fisches das bessere "Salz in der Suppe" ist als das auf dem Teller mit dem toten Großkarpfen!

Inzwischen ist auch mehrfach wissenschaftlich bewiesen worden, das "catch & release" sogar notwendig ist, um das natürliche Gleichgewicht eines Gewässers zu erhalten! Wird dies nicht getan, schwimmen bald nur noch kleine und mittelgroße Fische umher!

Hoffen wir also, dass auch in Deutschland bald die gesetzlichen Bestimmungen realistischer werden wie z.B. in Frankreich. Die Tötungspflicht eines massigen Fisches in unserem Land kann wohl kaum mit den Interessen einer "Europäischen Gemeinschaft" verbunden werden, mal ganz davon abgesehen, dass diese absurde Bestimmung jeglicher Grundlage entbehrt!

Weil der Fisch "Stress" nach dem kleinen Einstich in der Lippe haben soll, ist es besser ihn zu töten...??? Ein kurzes Beispiel; Ca.1985 hakte ich einen größeren Karpfen, welcher mir verloren ging - eine halbe Stunde später biss der gleiche Fisch (mit meinem Haken in der Lippe) erneut und das mit damaligen Methoden. Der "Stress" war wohl schnell vergessen...  

In Bezug auf dieses Thema kann man nur sagen "armes Deutschland!"

In welchem EU-Land gibt es so etwas noch?!

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Viele Menschen sind gut erzogen, um nicht mit vollem Mund zu sprechen, aber sie haben keine Bedenken, es mit leerem Kopf zu tun.

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Eine der Hauptnahrungsquellen unserer Karpfen sind Muscheln - mit Sicherheit sind diese nicht weniger spitz bzw. scharfkantig als ein kleiner Angelhaken! Das "Hakenargument" dürfte sich damit für die Angelgegner wohl erledigt haben!

 

 

Eines muss ich aber der Ehrlichkeit halber sagen; der Fisch vom eben beschriebenen Beispiel hat seinen Fang bei mir damals nicht überlebt - ich kannte kein "Fangen & Zurücksetzen" und habe es auch später erst begriffen, so wie es hoffentlich auch Andere noch verstehen werden! 

Um auch persönlich sicher zu gehen, dass einem niemand "am Zeug flicken " kann, sollte man halt nie offiziell vor dem Fischen sagen, dass man seine gefangen Fische sowieso zurück setzt, da hier eben der "vernünftige Grund" zum Angeln gehen lt. Gesetz fehlt. (s. auch weiter oben) Also fangen wir mal einen kleinen Karpfen und nehmen diesen mit, oder beim Brassenfang geht zufällig der große Karpfen an den Köder und da er für mich zu groß ist, um ihn zu verwerten,  setzt ich ihn zurück...

In diesem Sinne;

  Catch & release - ist für ein natürliches Gleichgewicht in den Gewässern nötig!!!    Karsten

 cfg-OL 2001 - 2011                      

 

 

 

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E-Mail: info@carp-fishing-group-oberlausitz.de

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